Omnia Pizzaofen im Test: Pizza backen unterwegs – schnell, unkompliziert und richtig knusprig?!

Pizzaofen Erfahrungen

WERBUNG | Dieser Beitrag entstand in Zusammenarbeit mit Omnia. Der Omnia Pizzaofen wurde mir für diesen Test zur Verfügung gestellt. Meine Erfahrungen und meine persönliche Meinung teile ich hier mit euch.

Der neue Pizza Ofen von Omnia

Ich bin ganz ehrlich: Am Anfang war ich skeptisch. Ich bin ein großer Omnia-Fan, wie ihr unschwer an meinen Rezepten und den vielen Infos rund um den Omnia-Backofen hier auf dem Blog erkennen könnt.

Aber noch einen zusätzlichen Ofen mit auf Reisen nehmen? Lohnt sich das wirklich? Und wird die Pizza darin tatsächlich so knusprig, wie man es sich von einem richtigen Pizzaofen wünscht? Schließlich haben wir in unserem Kastenwagen nicht unendlich viel Platz. Da überlegt man sich schon zweimal, welches Zubehör unbedingt mit muss und was vielleicht doch zu Hause bleiben kann. Aber wie so oft hilft nur eins: ausprobieren! Und am Ende habe ich auch noch eine tollen Rabattcode für euch!


Die ersten Pizzen habe ich zu Hause gebacken, anschließend durfte der Ofen auch mit auf Reisen – und zwar in unseren ersten Norwegen-Urlaub. Getestet habe ich ihn jedes Mal auf einem Gasherd. Ob mich der Omnia Pizzaofen überzeugen konnte, wie einfach die Zubereitung wirklich ist und für wen sich die Anschaffung meiner Meinung nach lohnt, erzähle ich euch in diesem Erfahrungsbericht. Zudem gibt es noch ein leckeres Blätterteig-Rezept für euch.

Pizza im Camper
Pizza in Norwegen auf 1.000 Höhe im Dovrefjell

Omnia Pizzaofen: Die Basics

Bevor wir uns ans Pizzabacken machen, schauen wir uns den Ofen erst einmal genauer an. Der Omnia Pizzaofen unterscheidet sich optisch und beim Material deutlich vom klassischen Omnia-Backofen. Er ist überwiegend schwarz und besteht aus mehreren Einzelteilen. Das Pizzablech ist aus Edelstahl gefertigt. Die wichtigsten Informationen habe ich euch hier zusammengestellt:

  • Material: Unterteil und Unterteilschutz aus lackiertem Stahl, Pizzablech aus Edelstahl, Deckel mit schwarzer Beschichtung
  • Lieferumfang: Unterteil, Unterteilschutz, Pizzablech, separater Griff und Deckel und ein schwarzer Stoffbeutel, in dem alles verstaut werden kann
  • Gewicht: 1,85 kg – damit ist er deutlich schwerer als der klassische Omnia-Backofen
  • Wärmequellen: Gas, Elektroherd, Ceranfeld und weitere geeignete Wärmequellen; nicht für Induktionsherde geeignet
  • Größe der Mini-Pizza: Bei etwa 100 g Teig ungefähr 15 cm Durchmesser
  • Backzeit: Rund 8 Minuten pro Pizza, abhängig von Hitzequelle, Temperatur und Belag
  • Vorheizen: Vor der ersten Pizza etwa 5 Minuten
  • Der Pizzaofen nutzt die Wärme des Herdes, um sowohl Ober- als auch Unterhitze zu erzeugen. Dadurch kann der Boden knusprig werden, während der Käse oben schön schmilzt.

Ein wichtiger Hinweis für alle, die auf Reisen mit Gas kochen: Die richtige Temperatur muss man ein wenig kennenlernen. Der Ofen sollte auf einer stabilen, geeigneten und hitzebeständigen Kochstelle stehen. Beachtet außerdem die Sicherheitshinweise des Herstellers.

Pizza backen im Omnia Pizzaofen: So geht’s

Für meine ersten Versuche habe ich es mir einfach gemacht und fertigen Pizzateig aus dem Kühlregal verwendet. Natürlich könnt ihr euren Teig auch selbst zubereiten. Gerade unterwegs finde ich die fertige Variante aber herrlich unkompliziert. Als Basis habe ich passierte Tomaten verwendet, die ich mit etwas Salz, Pfeffer und Gewürzen abgeschmeckt habe. Dazu kamen die Zutaten, die gerade im Kühlschrank waren: Tomaten, Paprika, Pilze und Mozzarella. Und genau das mag ich am Pizzabacken so gerne: Jeder kann seine Pizza so belegen, wie er es am liebsten mag. Ihr könnt Reste verwerten, neue Kombinationen ausprobieren oder einfach das verwenden, worauf ihr gerade Lust habt. Ich selbst greife am liebsten zu Mozzarella. Aber probiert euch ruhig aus!

Die richtige Pizzagröße

Bevor es ans Belegen geht, muss der Teig in eine passende runde Form gebracht werden. Bei ungefähr 100 g Teig ergibt sich eine Mini-Pizza mit etwa 15 cm Durchmesser. Das geht natürlich nach Augenmaß. Noch einfacher ist es mit dem passenden Ring von Omnia, der euch beim Ausstechen hilft. Alternativ könnt ihr euch eine Schablone aus Backpapier basteln. Bei einer Rolle fertigem Pizzateig hat es bei mir für fünf kleine Pizzen gereicht. Für die letzte Pizza habe ich die übrigen Teigreste einfach zusammengeknetet und noch einmal rund ausgerollt. So wird nichts verschwendet.

Meine Tipps für den Start

Den Pizzaofen vorheizen
Heizt den Ofen vor der ersten Pizza etwa fünf Minuten vor. So kommt er auf Temperatur und die Pizza kann von Anfang an gleichmäßiger backen.

Das Pizzablech leicht bemehlen
Gebt vor dem Auflegen des Teigs etwas Mehl auf das Blech. So lässt sich die Pizza später leichter lösen. Ich habe normales Mehl verwendet. Noch empfohlen wurde mir Semola, ein feiner Hartweizengrieß, der sich ebenfalls gut für Pizzateig eignet.

Einen Pizzaschaufel verwenden
Mit der passenden Pizzaschaufel von Omnia lassen sich die belegten Pizzen leichter auf das Blech legen und nach dem Backen wieder herunterheben. Ich habe meine ersten Pizzen noch ohne Pizzaheber sondern mit Holzlöffeln gemacht – es funktioniert also auch ohne. Mit dem passenden Zubehör wird es aber deutlich komfortabler, auch hier würde ich die Pizzaschaufel mit etwas Mehl bestreuen.

Als weiteres Zubehör bittet Omnia noch den Pizzaschneider und den Ausstechring an – praktische Gadgets, die ihr ergänzen könnt. Der Pizza-Ausstecher hat natürlich direkt die passende Größe für den Pizzaofen, aber es geht natürlich auch anders oder einfach mit einer Schale in ähnlicher Größe. Vielleicht aber auch eine schöne Geschenkidee für jemanden der einen Pizzaofen hat.

Ab auf den Herd!

Sobald die Pizza belegt ist, kommt sie auf das Pizzablech. Wer mag, gibt noch etwas Pizzagewürz darüber – und dann kann es losgehen. Bei mittlerer Hitze beziehungsweise einer mittleren Gasflamme braucht die Pizza ungefähr acht Minuten. Das ist allerdings nur ein Richtwert. Je nach Herd, Temperatur und Belag kann es etwas schneller oder langsamer gehen.


Mein Tipp: Schaut gegen Ende lieber einmal mehr nach der Pizza. Gerade wenn der Ofen bereits gut aufgeheizt ist, kann es schnell gehen. Während die erste Pizza backt, bereite ich schon die nächste vor. Zumindest in unserem Kastenwagen ist nicht besonders viel Platz, um mehrere Pizzen gleichzeitig vorzubereiten. Draußen am Campingtisch oder in einem größeren Wohnmobil sieht das natürlich anders aus. Und dann heißt es: Pizza für Pizza genießen!


Das Ergebnis: Richtig knusprig!

Jetzt kommen wir zu dem Punkt, der für mich am wichtigsten war: dem Geschmack. Und was soll ich sagen? Die Knusprigkeit hat mich wirklich überzeugt! Der Boden wurde schön knusprig, der Käse schmolz wunderbar und auch die übrigen Zutaten waren richtig lecker. Für mich war das Ergebnis tatsächlich anders als eine Pizza, die ich einfach im normalen Backofen zu Hause zubereite.


Natürlich bekommt ihr mit dem kleinen Omnia Pizzaofen keine große Pizza wie aus der Pizzeria. Es sind kleine, frisch gebackene Pizzen. Aber gerade der knusprige Boden und das Zusammenspiel der Zutaten haben mir richtig gut gefallen. Meine anfängliche Skepsis war damit ziemlich schnell verflogen.

Pizza backen wird zum kleinen Event

Was mir beim Testen besonders aufgefallen ist: Mit dem Omnia Pizzaofen macht man nicht einfach nur schnell eine Pizza. Es wird eher ein kleines Backevent. Denn bei rund acht Minuten Backzeit pro Pizza dauert es natürlich ein bisschen, bis alle ihre Pizza vor sich haben. Dafür kann jede Runde wieder anders belegt werden. Mal vegetarisch, mal mit Salami, mal mit den Resten aus dem Kühlschrank – jeder entscheidet selbst.
Wenn die Zutaten erst einmal vorbereitet sind, geht die Zubereitung wirklich unkompliziert. Und während die nächste Pizza backt, bleibt Zeit für ein Getränk, gute Gespräche und die Vorfreude auf die nächste Kreation.


Gerade im Urlaub finde ich das schön. Es muss nicht immer alles schnell gehen. Manchmal ist es doch genau das, was Camping ausmacht: gemeinsam draußen oder im Camper sitzen, etwas Leckeres essen und den Moment genießen. Allerdings solltet ihr einplanen, dass nicht alle gleichzeitig essen können. Wer lieber eine Mahlzeit auf den Tisch stellen möchte, bei der alle zur selben Zeit fertig sind, sollte das berücksichtigen.

Pizza im Camper
Sehr zufrienden – italienscher Abend in Norwegen


Tipps für knusprige Pizza

Nach meinen ersten Versuchen haben sich ein paar Dinge herauskristallisiert, auf die ich beim Pizzabacken besonders achte:

1. Die Temperatur im Blick behalten

Nach der ersten Pizza ist der Ofen bereits gut aufgeheizt. Deshalb kann es sein, dass die nächsten Pizzen schneller fertig sind. Regelt die Hitze bei Bedarf etwas herunter und schaut regelmäßig nach dem Backergebnis. Ich hatte schon länger das Omnia-Thermometer, das ich ursprünglich für den klassischen Omnia-Backofen gekauft hatte. Für meinen Test habe ich es auch beim Pizzaofen genutzt. So kann ich die Temperatur besser einschätzen. Beachtet dabei die Hinweise des Herstellers zur Verwendung des Thermometers.

2. Den Deckel nicht ungeschützt anfassen

Bitte denkt daran, dass sich der Deckel und der Knauf während des Backens stark erhitzen. Verwendet zum Anheben immer einen geeigneten Hitzeschutz, zum Beispiel einen Topflappen oder einen passenden Griffschutz, wie zum Beispiel den Hübschen (in verschiedenen Farben erhältlich)von Cara und wir. Auch beim Herausnehmen des Pizzablechs ist Vorsicht geboten.

3. Nicht zu viel Belag verwenden

Ich weiß, man möchte seine Pizza am liebsten mit allem belegen, was der Kühlschrank hergibt. Für einen knusprigen Boden ist weniger aber manchmal mehr. Besonders feuchte Zutaten können dazu führen, dass der Boden nicht richtig knusprig wird. Bei frischen Tomaten könnt ihr beispielsweise einen Teil der Kerne und des Saftes entfernen.

4. Anbacken verhindern

Ich mache immer Mehl auf das Backblech, damit die Pizza nicht anbrennt. Ich habe es einmal mit Backpapier probiert, da ich unterwegs kein Mehl dabei hatte, aber ich fand das dann der Teig nicht so knusprig wird.

5. Den Ofen nach dem Gebrauch reinigen

Lasst den Pizzaofen zunächst vollständig abkühlen. Anschließend könnt ihr ihn mit warmem Wasser und mildem Spülmittel reinigen. Der Ofen ist nicht für die Spülmaschine geeignet.

Was gibt´s außer Pizza noch?

Der Name verrät schon, wofür der Ofen gedacht ist. Aber ihr müsst euch natürlich nicht auf klassische Pizza beschränken. Auch Flammkuchen, kleine Calzones, andere herzhafte Teigvarianten oder süße Kreationen sind eine schöne Möglichkeit, den Pizzaofen zu nutzen. Wie wäre es zum Beispiel mit einer süßen Pizza mit Schokolade oder Apfel und Zimt? Gerade wenn Kinder mit dabei sind, kann das eine tolle Idee für einen gemütlichen Campingabend sein. Weitere Inspirationen findet ihr auf der offiziellen Omnia-Website.

Pizzaofen Erfahrungen

Rezept Blätterteig-Tartes aus dem Omnia

Die Kombination aus süßlicher Roter Bete, cremigem Ziegenkäse, knackigen Walnüssen und frischem Schnittlauch ist einfach himmlisch. Perfekt als schnelles Abendessen, kleiner Snack oder zusammen mit einem Gläschen Wein.

Zutaten für 4–5 kleine Tartes:

  •  1 Rolle Blätterteig (275 g)
  •  220 g Rote Bete in Scheiben (aus dem Glas, z. B. dmBio)
  •  Ziegenkäse (Rolle oder Frischkäse)
  •  ½ Becher Schmand Fraiche
  •  Gehackte Walnüsse (alternativ andere Nüsse oder Pinienkerne)
  •  2 EL Olivenöl
  •  Salz & Pfeffer
  •  Frischer Schnittlauch

 So einfach geht’s:

1.Den Omnia Pizzaofen auf ca. 200–220 °C vorheizen. Backpapier verwenden.

2. Rote Bete vorbereiten: Mit Olivenöl vermengen und mit Salz und Pfeffer würzen.

3. Aus dem Blätterteig passende runde Böden ausschneiden und mit einer Gabel mehrmals einstechen.

4. Belegen: Jeweils ca. 2 EL Schmand auf dem Teig verteilen. Dann die Rote Bete drauflegen und darüber den Ziegenkäse geben und mit gehackten Walnüssen bestreuen.

5. Ab in den Pizzaofen: Ca. 15 Minuten backen. Gegen Ende kontrollieren und bei Bedarf noch 2–3 Minuten länger backen.

6. Genießen: Mit frisch gehacktem Schnittlauch toppen – fertig ist der herzhafte Genuss!


Mein Fazit: Lohnt sich der Omnia Pizzaofen?

Ich glaube, ihr konntet es beim Lesen schon erahnen: Ja, mich hat der Omnia Pizzaofen überzeugt! Vor allem die knusprigen Böden, der gute Geschmack und die unkomplizierte Zubereitung haben mich positiv überrascht. Ich hatte vorher durchaus meine Zweifel, ob ein zusätzlicher Ofen im Camper wirklich einen Mehrwert bietet. Nach meinen Tests kann ich sagen: Für uns hat er sich gelohnt. Allerdings gibt es ein paar Dinge, die ihr vor dem Kauf bedenken solltet.

Für wen lohnt er sich?

Wir sind zu zweit unterwegs. Für uns passt das Konzept richtig gut. Mit einer Rolle fertigem Pizzateig können wir mehrere kleine Pizzen backen und uns ganz in Ruhe durch verschiedene Beläge probieren. Zudem nutzen wir ihn auch bei uns zu Hause. Wenn ihr mit mehreren Personen oder mit Kindern unterwegs seid, solltet ihr etwas mehr Zeit einplanen. Bis jeder seine Pizza bekommt und satt ist, können einige Backrunden vergehen. Ich würde deshalb noch etwas dazu kombinieren, beispielsweise einen Salat, Antipasti oder andere kleine Beilagen. Andererseits kann ich mir gerade für Kinder gut vorstellen, dass das gemeinsame Belegen der eigenen Pizza richtig viel Spaß macht.

Noch ein Teil im Camper?

Das war tatsächlich einer meiner größten Zweifel. Wir haben einen Kastenwagen und müssen beim Packen immer ein wenig überlegen, wo noch etwas Platz findet. Mit 1,85 kg ist der Pizzaofen nicht ganz leicht. Trotzdem haben wir ein Plätzchen für ihn gefunden und ihn mit nach Norwegen genommen. Und ganz ehrlich: Wer kann schon behaupten, auf ungefähr 1.000 Metern Höhe in Norwegen eine frisch gebackene, knusprige Pizza gegessen zu haben? Genau solche Momente sind es, die für mich eine Reise besonders machen. Deshalb bin ich im Nachhinein froh, dass wir den Pizzaofen ausprobiert und mitgenommen haben.

Was kostet der Pizzaofen?

Der Omnia Pizzaofen ist sicherlich keine ganz günstige Anschaffung. Zum Zeitpunkt meiner Recherche liegt die unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers bei 99 Euro. Die tatsächlichen Verkaufspreise können je nach Händler abweichen. Ob sich diese Investition lohnt, hängt natürlich davon ab, wie oft ihr den Ofen nutzt und wie viel Freude ihr am gemeinsamen Pizzabacken habt. Gerade wenn man bedenkt, was eine Pizza unterwegs inzwischen kosten kann – und dass es nicht überall eine Pizzeria in der Nähe gibt –, finde ich die Möglichkeit, spontan selbst Pizza zu backen, durchaus reizvoll.

Mein Rabattcode

Ich darf hier an euch einen tollen Rabattcode von Omnia an euch weitergeben: 
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Mein persönliches Fazit: Der Omnia Pizzaofen ist für mich kein Muss für jeden Camper. Aber wenn ihr knusprige Pizza liebt, gerne gemeinsam esst und noch ein wenig Platz im Camper habt, kann er sich durchaus lohnen. Ich bin gespannt auf eure Erfahrungen und Meinungen! Habt ihr den Omnia Pizzaofen schon ausprobiert oder überlegt ihr noch, ob er bei euch einziehen soll? Schreibt mir gerne in die Kommentare. Ich freue mich auf den Austausch mit euch!

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